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Medienmitteilungen zur Logistikplattform 2030

Baugesuch für die erste Etappe eingereicht

17. Januar 2018

Bis Ende 2025 erweitert und modernisiert die Migros Aare ihre Logistikplattform in Moosseedorf/Schönbühl. Jetzt wird der Ausbau konkret: Die Migros hat das Baugesuch für die Erweiterung und Aufstockung des Gebäudes der Retourenlogistik eingereicht.

Geplant ist, die Retourenlogistik um rund 800 Quadratmeter zu erweitern und um zwei Stockwerke zu erhöhen. Mit den Bauarbeiten möchte die Migros Aare im zweiten Quartal 2018 beginnen. Sie werden rund zwei Jahre dauern. Die Kosten für diese erste Etappe belaufen sich auf rund 40 Millionen Franken. Insgesamt investiert die Migros Aare rund 250 Millionen Franken in den Ausbau der Logistikplattform.

In der zweiten Etappe wird später das Schaerer-Areal zwischen Obi und Löwen-Garage komplett neu bebaut. Deshalb wird die dortige gekühlte Kommissionierung Ende 2018 vorübergehend nach Zollikofen ausgelagert. Die Migros Aare kann dort während drei bis vier Jahren Teilflächen einer Liegenschaft von Emmi nutzen. Die Milchverarbeiterin baut diese derzeit um und stellt sie der Migros Aare temporär zur Verfügung.

In der vorübergehend ausgelagerten gekühlten Kommissionierung in Zollikofen werden je nach Saison 6 bis 12 Migros-Angestellte arbeiten.

Die Retourenlogistik ist das letzte Glied in der Logistikkette. Dazu gehören die Retourensortierung, die Entsorgung und die Gebindebewirtschaftung. Sämtliche Retouren inkl. Gebinde werden durch die Frische-Camions von den Filialen zurück in die Betriebszentrale nach Schönbühl geführt. Dort wird die Ware sortiert und den entsprechenden Stellen zur Wiederverwendung oder Entsorgung zugeführt.

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Migros Aare setzt auf den Standort Moosseedorf/ Schönbühl

4. Mai 2017

Die Migros Aare setzt für die Erweiterung der Logistikplattform auf das Areal in Moosseedorf/Schönbühl. In den nächsten sechs Jahren will die Migros rund 250 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung ihres Verteilzentrums investieren.

Die Logistikplattform der Migros Aare soll am bestehenden Standort in Moosseedorf/ Schönbühl erweitert werden – dies hat die Migros Aare entschieden. «Wenn sich das Projekt auch im weiteren Verlauf positiv entwickelt, werden wir keine alternativen Standorte mehr weiterverfolgen», so Anton Gäumann, Geschäftsleiter der Migros Aare.

Die Migros Aare setzt somit langfristig auf den seit 1970 bestehenden Logistik-Standort, der spätestens mit der Fusion der Migros Bern mit der Migros Aargau/Solothurn im Jahr 1998 eine enorme Bedeutung erhalten hat: «Wir betreiben an diesem für uns traditions-reichen Standort nicht nur den grössten Umschlagplatz für Frischeprodukte in der Schweiz, sondern beschäftigen zusammen mit dem Shoppyland und der Betriebszentrale auch über 1000 Mitarbeitende aus der Umgebung, was uns zur weitaus wichtigsten privaten Arbeitgeberin der Region macht», so Anton Gäumann. «Für uns ist es deshalb wertvoll, jenen Standort zu stärken, an welchem sich unsere Mitarbeitenden in beruflicher Sicht verwurzelt fühlen. Ebenso ist der Entscheid aus betriebswirtschaftlicher und logistischer Sicht sinnvoll.» 
 

Ökonomisch und ökologisch vernünftig

Der Entscheid, am bestehenden Standort auszubauen, schafft optimale Voraussetzungen, um die Migros-Verteillogistik in den Kantonen Bern, Aargau und Solothurn konsequent an den Anforderungen der Zukunft auszurichten. «Es ist nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sinnvoll, die bestehende Infrastruktur verdichtet auszubauen», hält Anton Gäumann fest.

Schönbühl liege geografisch im Herzen des Migros-Aare-Verteilgebiets und minimiere damit die Transportwege. Zudem verursache die Erweiterung am bestehenden Standort für Mensch und Natur am wenigsten Zusatzbelastungen.

Bis Ende dieses Jahres sind das Baubewilligungsverfahren und die Submission vorgesehen. 2018 sollen die ersten Bauarbeiten starten. Es ist mit einer Bauzeit von gut sechs Jahren zu rechnen. Die Investitionssumme beträgt rund 250 Millionen Franken. 
 

Dankbar um konstruktive Zusammenarbeit 

«Wir sind erleichtert über diesen Entscheid», so Jürg Frefel, Leiter des Direktionsbereichs Logistik & Informatik der Migros Aare. Er und sein Team haben das Erweiterungsprojekt in den letzten zwei Jahren entwickelt und dabei Varianten an mehreren Standorten parallel erarbeitet. «Das war eine Parforceleistung in verhältnismässig kurzer Zeit, die nur dank ausserordentlichem Einsatz aller Beteiligten möglich war», rühmt Frefel sein Team. Auch die Zusammenarbeit mit Behörden und Fachstellen sei stets unbürokratisch und konstruktiv gewesen, ebenso mit den Grundeigentümern. «Dass die Stimmberechtigten von Moosseedorf den planrechtlichen Änderungen Ende letzten Jahres so deutlich zugestimmt haben, hat dem Projekt letztlich den entscheidenden Schub verliehen», sagt Jürg Frefel.
 

Migros-Logistikplattform 2030 - Projektdossier, Stand Mai 2017

Die Genehmigung des Kantons liegt vor

29. März 2017

Das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) hat die planrechtlichen Änderungen genehmigt, die für die geplante Erweiterung Logistikplattform der Migros Aare auf dem Areal Schönbühl/Moosseedorf nötig sind.

Im Dezember letzten Jahres hatte die Gemeindeversammlung von Moosseedorf die nötigen Anpassungen von einzelnen Überbauungsordnungen auf ihrem Gemeindegebiet mit deutlichem Mehr beschlossen. Nun hat der Kanton Bern das Dossier geprüft und seine Zustimmung erteilt. Das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) behandelte dabei die beiden noch hängigen Einsprachen. In einem Fall konnte eine Einigung zwischen Einsprecher und Migros Aare erzielt werden; im zweiten Fall wurde nicht auf die Einsprache eingetreten, weil das AGR die Person nicht als einspracheberechtigt ansah.

Sofern der Entscheid nicht angefochten wird, wird die Genehmigung des AGR nach Ablauf einer 30-tägigen Frist rechtskräftig. Damit wären die Weichen gestellt, damit die Verwaltung der Migros Aare im Lauf des Sommers 2017 eine Entscheidung über den definitiven Standort der neuen Logistikplattform fällen kann.

Moosseedorf sagt Ja zu Migros-Erweiterungsplänen

10. Dezember 2016

Eine wichtige Hürde für die Erweiterung der Migros-Logistikplattform in Schönbühl ist übersprungen: Die Gemeindeversammlung von Moosseedorf hat am 10. Dezember 2016 den planungsrechtlich nötigen Anpassungen mit deutlichem Mehr zugestimmt. Damit kann die Migros ihre Pläne zur Erweiterung am bestehenden Standort weiterverfolgen.

«Wir sind sehr erfreut über den Entscheid der Moosseedorfer Stimmberechtigten und werten das Resultat als Vertrauensbeweis gegenüber der Migros», betonte Jürg Frefel, Leiter der Direktion Logistik & Informatik, Migros Aare. «Aus den Voten kam zum Ausdruck, dass die Migros in der Bevölkerung als verlässlicher Partner gilt.» Die Migros ist seit 1970 in der Gemeinde ansässig und ist mit ca. 1‘000 Arbeitsplätzen die weitaus wichtigste Arbeitgeberin. Konkret ging es bei der Abstimmung um drei Planungsgebiete. Für zwei davon (Moosmatt und Moosbühl) mussten die bestehenden Überbauungsordnungen angepasst werden. Es handelt sich einerseits um die bereits heute von der Migros für Verkauf und Logistik genutzten Flächen (u.a. Shoppyland), andererseits um das Gebiet jenseits der Autobahn A6 (Areale Schaerer, Peugeot, südlicher Teil Obi-Fachmarkt). Beim dritten Gebiet (Moosmatt Süd) ging es um die Einzonung einer knapp 1 Hektare grosse Parzelle südlich der Bahnlinie, die heute landwirtschaftlich genutzt wird.

Mit dem Ja zu den nötigen Anpassungen ist der Weg frei für die Konkretisierung des Ausbauvorhabens.


Öffentliche Auflage

Das angepasste Projekt wurde vom 2. September bis 3. Oktober 2016 auf der Gemeindeverwaltung Moosseedorf öffentlich aufgelegt. Es gingen fünf Einsprachen ein. Zwei davon  betrafen Bedenken bezüglich des Verkehrsaufkommen auf dem lokalen Strassennetz. Drei weitere Einsprachen betrafen bauliche Massnahmen.


Vorprüfung Kanton

Die Rückmeldung des Kantons im Rahmen der Vorprüfung erfolgte Anfang August und fiel grundsätzlich positiv aus. Folgende Details gilt es noch anzupassen:

  • Detailklärung von zusätzlichen Gewässerzonen im Bereich Planungsgebiet „Moosmatt“
  • Nachweis von zusätzlichen Schema-Schnitten der Gebäude
  • Aufzeigen von weiteren Schleppkurven betr. LKW-Fahrten


Mitwirkung

Die Mitwirkung im Frühling 2016 zum Erweiterungsprojekt in Schönbühl ergab fünf Eingaben mit folgenden Forderungen:

  • Ausarbeitung eines Detailkonzepts zur LKW-Anlieferung an der Gewerbestrasse für den Obi-Fachmarkt. Das Konzept wird im Vorfeld unabhängig vom vorliegenden Projekt ausgearbeitet und realisiert. 
  • Detaillierte Analyse des Verkehrsaufkommens am Knotenpunkt „Moosbühl“ und daraus abgeleitete, geeignete Massnahmen (Details siehe Kapitel „Verkehr“).
  • Machbarkeitsstudie mit SBB Cargo, ob und wie der Bahntransport generell erhöht werden kann. Aktuell belaufen sich die Bahnlieferungen (An- und Retourenlieferung auf 7 – 8 % des Gesamtverkehrs).

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